Texte

🎵 Domm wia d’Fluiga
(Originalfassung)

Refrain

Domm wia d’Fluiga
doch des macht uns nix aus
Domm wia d’Fluiga
ja noi des isch schea


Strophe 1

Die Wissenschaft hat festgestellt
Ein Gen, das den IQ enthält
Und ums besser rauszum krieaga
Hant ses glei entfernt – und zwar bei Fliega

Jetzt sind die Viecha dumm wia Stroh
Doch lebat länger und sind froh
Und weil ma sowas vom Mensch it kennt
Warat mir Probant für a Experiment


Refrain

Domm wia d’Fluiga …


Strophe 2

I warat schlau wie Einsteins Sohn
Scheiß doch drauf, wer braucht das schon
Des Gen kam raus und mia hant g’seha
Ja d’Welt ka ma dumm ganz guat versteha

Mit Sex and Drugs and Rock’n’Roll
Isch bei uns jetzt die Birne voll
Superschlau, des isch vorbei
Mir sind bled und froh in Ewigkeit


Refrain

Domm wia d’Fluiga …


Bridge

Domm wia d Fluiga
Probierats doch selber aus
Domm wia d Fluiga
Mir sagat eich wia

Domm wia d Fluiga
Schmeißts Hira beim Feaschta naus
Und s’Leba wird schea


🎵 Dumm wie die Fliegen
(Hochdeutsche Version)

Refrain

Dumm wie die Fliegen
doch das stört uns nicht
Dumm wie die Fliegen
ja nein das ist schön


Strophe 1

Die Wissenschaft hat festgestellt
Ein Gen, das den IQ enthält
Und um es besser zu isolieren
Haben sie es gleich entfernt – und zwar bei Fliegen

Jetzt sind diese Insekten dumm wie getrocknetes Heu
Aber sie leben länger und sind froh
Und weil man so etwas vom Menschen noch nicht kannte
Waren wir Probanden für ein Experiment


Refrain

Dumm wie die Fliegen …


Strophe 2

Ich hatte einmal einen Intellekt wie Einsteins Sohn
Aber egal, wer braucht das schon
Das Gen wurde entfernt und wir haben gesehen
Ja, die Welt kann man dumm ganz gut verstehen

Mit körperlicher Liebe, bewusstseinserweiternden Mitteln
und Rock’n’Roll
Ist unser Gehirn schon ausgelastet
Superschlau – das ist vorbei
Wir sind blöd und froh in Ewigkeit


Refrain

Dumm wie die Fliegen …


Bridge

Dumm wie die Fliegen
Versucht es doch selber einmal
Dumm wie die Fliegen
Wir sagen euch, wie es geht

Dumm wie die Fliegen
Werft das Gehirn zum Fenster hinaus
Und das Leben wird schön

🎵 Alkoholfreies Bier
(Originalfassung)

Strophe 1

Mei Schwiegervadder lädt mi ei
Komm doch wieder mal vorbei
Jetzt war’ sch scho so lang nemme da
Zähneknirschend sag i ja

Es isch ja so scho schwierig gnua
Der Ma der schwätzt und i hear zua
Des siebte Bier, i merk no nix
Auf oimal kommt’s mir – Kruzifix


Refrain

Alkoholfreies Bier
des isch wia Punk-Rock mit Klavier
Des isch wia Leberkäs Hawai
Des braucht koi Mensch, des muss it sei

A Bier ganz ohne Alkohol
Da woiß doch koiner was des soll
Des isch wia Schnee Afang Mai
Des braucht koi Mensch, des muss it sei


Strophe 2

A guata Kumpel sagt zu mir
Komm doch wieder auf a Bier
Wie in dr guata alta Zeit
I hau mi au scho richtig g’freit

Kaum angekommen fängt er an
Er lebt seit neueschtem vegan
Es gibt koi Fleisch und koi Ei
Und s’Bier isch alkoholfrei


Refrain

Alkoholfreies Bier …


Strophe 3

Jetzt mal im Ernscht, es isch doch so
Der Chef der braucht a Büro
Jed’s Haus des braucht a Fundament
Die Schnulze braucht ihr Happy End

Die Spätzla brauchat a Soß
Der Schweinebrata braucht an Kloß
A guata Wein braucht koi Glykol
Aber a Bier braucht Alkohol


Refrain

Alkoholfreies Bier …


🎵 Alkoholfreies Bier
(Hochdeutsche Version)

Strophe 1

Mein Schwiegervater lädt mich ein
Komm doch wieder mal vorbei
Du warst schon lange nicht mehr da
Zähneknirschend stimme ich zu

Es ist ja sowieso schon nicht ganz einfach
Der Mann redet viel und ich höre zu
Ich habe schon das siebte Bier, merke aber noch nichts
Plötzlich habe ich einen Geistesblitz – Kruzifix


Refrain

Alkoholfreies Bier
Das ist wie Punk-Rock mit Klavier
Das ist wie Leberkäse Hawai
Das braucht kein Mensch, das muss nicht sein

Ein Bier ganz ohne Alkohol
Da weiß doch niemand, wozu das gut sein soll
Das ist wie Schnee Anfang Mai
Das braucht kein Mensch, das muss nicht sein


Strophe 2

Ein Freund sagt zu mir
Komm doch wieder vorbei und lass uns ein Bier trinken
Wie in der guten alten Zeit
Ich freute mich schon darauf

Kaum angekommen fängt er an
Er lebt seit neuestem vegan
Es gibt kein Fleisch und kein Ei
Und das Bier ist alkoholfrei


Refrain

Alkoholfreies Bier …


Strophe 3

Jetzt mal im Ernst, es ist doch so
Der Chef braucht ein Büro
Jedes Haus braucht ein Fundament
Die Schnulze braucht ihr Happy End

Die Spätzle genießt man mit Soße
Zum Schweinebraten braucht man einen Kloß
Ein guter Wein braucht kein Glykol
Aber ein Bier braucht Alkohol


Refrain

Alkoholfreies Bier …

🎵 Verdammt lang her (für Schwoba)

(T: Wolfgang Niedecken – überarbeitet von Blamasch)


Strophe 1

Verdammt lang her, dass i fascht alles ernscht nahm
Verdammt lang her, dass i des alles glaubt han
Ond dann der Schock, wia alles auf mi zukommt
Scho komisch, wia dr Has so manchmal läuft

Net resigniert, bloß reichlich desillusioniert
A bissle was han i kapiert


Strophe 2

Wer alles, wenn’s mol läuft, hinter dir her rennt
Dir d’Schulter klopft, wer dich net alles hofiert
Sich ohne rot zum werda noch dei Freind nennt
Am näxschta Dag dich oifach ignoriert

Es isch lang her, i han mer net zom helfa gwusst
I war am Ende vor lauter Frust


Strophe 3

I woiß no, wia ich bloß davon geträumt han
Han au net gwußt, wonach i sucha sollt
Vor lauter Sucherei s’Finda fascht versäumt han
Und überhaupt, was i wohl finda wollt

Im Kopf nur Luft ond a paar inschtinktive Tricks
Es dauert lang, bis du do durchblicksch


Strophe 4

Des war die Zeit, wo ich no wenig Pech hatt’
Noi, net mol des – i hatt’ se no net satt
Hier war John Steinbeck – da stand Josef Conrad
Dazwischa i, nur relativ schachmatt

Send a paar Jahr, doch die Erinnerung isch ganz klar
Mir kommts echt vor, als ob des gestern war


Refrain

Verdammt lang her, verdammt lang …


Strophe 5

Fragsch mi, wan i zuletz a Bildle gmolt han
Ob mir a Liad tatsächlich jetz au reicht
Ob i jetz do bin, wo i hin gewollt han
Oder ob mir mei Farb jetzt nau verbleicht

I glaub i weiß, ob du laut molsch oder leis
Fürs nix macha kriagsch no lang koin Preis


Refrain

Verdammt lang her, verdammt lang …


Strophe 6

Verdammt lang her, dass i bei dir am Grab war
Verdammt lang her, dass mir ons gschprocha hand
Ond dass vom oina au was beim andra akommt
So lang, dass i mich kaum erinnra kann

Hasch fescht dra glaubt, dass wer im Himmel auf di wart’
Ich gönn es dir, han i dir g’sagt


Refrain

Verdammt lang her, verdammt lang …


🎵 Verdammt lang her (für Preußen)


Strophe 1

Verdammt lang her, dass ich fast alles ernst genommen habe
Verdammt lang her, dass ich an all das geglaubt habe
Und dann der Schock, wie alles anders auf mich zukam
Komisch, wo so mancher Hase langläuft

Nicht resigniert, nur reichlich desillusioniert
Ein bisschen was habe ich kapiert


Strophe 2

Wer alles, wenn es gut läuft, hinter dir herrennt
Dir auf die Schulter klopft, wer dich nicht alles hofiert
Sich ohne rot zu werden deinen Freund nennt
Und dich am nächsten Tag ganz einfach ignoriert

Es ist lange her, dass ich mir nicht zu helfen wusste
Und vor lauter Frust am Ende war


Strophe 3

Ich weiß noch, wie ich nur davon geträumt habe
Und nicht wusste, wonach ich suchen sollte
Vor lauter Sucherei das Finden fast versäumt habe
Und überhaupt, was ich wohl finden wollte

Im Kopf nur Luft und ein paar instinktive Tricks
Es dauert lange, bis man da durchblickt


Strophe 4

Das war die Zeit, als ich noch wenig Pech hatte
Nein, nicht mal das – ich hatte es noch nicht satt
Hier war John Steinbeck, da stand Joseph Conrad
Dazwischen ich – nur relativ schachmatt

Es sind ein paar Jahre her, doch die Erinnerung ist klar
Heute kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen


Refrain

Verdammt lang her, verdammt lang …


Strophe 5

Fragst mich, wann ich zuletzt ein Bild gemalt habe
Ob mir ein Lied tatsächlich noch genügt
Ob ich jetzt da bin, wo ich hinwollte
Oder ob meine Farbe inzwischen verblasst

Ich glaube, ich weiß: ob laut oder leise gemalt
Fürs Nichtstun bekommt man keinen Preis


Refrain

Verdammt lang her, verdammt lang …


Strophe 6

Verdammt lang her, dass ich bei dir am Grab war
Verdammt lang her, dass wir miteinander gesprochen haben
Und dass vom einen auch etwas beim anderen angekommen ist
So lange, dass ich mich kaum erinnern kann

Du hast fest daran geglaubt, dass im Himmel jemand auf dich wartet
Ich gönne es dir, habe ich gesagt


Refrain

Verdammt lang her, verdammt lang …


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